Shit happens.

Badezimmer. Und. Smartphones. Schlechte Kombination. Eine sehr schlechte. Ich hätte es wissen müssen. Nachdem mein Sohnemann vor ca. 4 Monaten sein bzw. mein altes Iphone gewässert hat. In der Toilette. Was mir damals unerklärlich war, wie so etwas passieren kann. Wie zum Teufel fällt ein Handy ins Klo?!?
Unsere Rettungsversuche damals: In Reis legen, warten. Ok, der Bub hatte nicht wirklich Geduld, und vermutlich viel zu früh ein, wenn überhaupt ausgeschaltet.
Laden ging zunächst noch, später nicht mehr. Und bei einer Akkukapazität von 3 % – alles doof. Auch späteres Öffnen und rumpfuschen war äußerst erfolglos. Naja, so liegt das Handy hier irgendwo rum, und geht immer noch nicht. Wird es wohl auch nicht mehr. Nie mehr. Aber warum ich das heute probiert habe?
Weil mein Handy seit gestern Abend in Reis eingelegt ist. Ausgeschaltet. Und ich hier sitze und das aufbringen muss, was ich am allerwenigsten habe. Geduld.

Und warum liegt das Handy im Reis? Oben genannte Kombination.
Ich gestern Abend so im Badezimmer. Irgendwas gefuhrwerkt, Handy in der hinteren Hosentasche… Denke nicht mehr daran, und will dann das tun, was man halt auch häufiger im Badezimmer tut… Doch dazu kommt es gar nicht mehr…
Allein am Geräusch – ohne hinzusehen – weiß man(n) / frau, was gerade passiert ist. Aber ich hab gelesen, ich gehöre nunmehr zu den 19 % der Smartphone / Handybesitzer, denen das mindestens einmal im Leben passiert.
Man hört also dieses Geräusch und sofortige Panik macht sich breit. Man könnte auch sagen – SHIT HAPPENS – .

Das war halt mal ein Griff ins Klo. Sonst immer nur im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn man wieder irgendeinen Scheiß gemacht / gebaut hat. Fehlkäufe, Fehlverliebungen – sowas halt. Aber nein, diesmal war er Realität.

Direkt das gute Teil abgetrocknet so gut es ging über den Ladekabeleingang ausgeklopft. Ob es was gebracht hat – keine Ahnung. Wie gesagt, es liegt noch im Reis. Mindestens bis heute Abend. Oder vielleicht besser, morgen früh.

Nach der dritten oder vierten Panikattacke fiel mir ein – „Kind, du hast heute Mittag synchronisiert und ein Backup gemacht. SMS, vielleicht sogar WhatsApp-Verläufe sind noch auf dem Rechner erhalten. Und die Kontakte. Es sind nur die Bilder und die Musik weg…“… Puh – Glück im Unglück gehabt, ein wenig zumindest.

Derzeit halten sich die Entzugserscheinungen in Grenzen. Noch. Wobei ich das Ding echt gern, wie sehr viele Menschen auf diesem Planeten, mitgenommen habe, egal wohin, und wenns auch nur zur Unterhaltung diente oder die Zeit zu überbrücken. Sprich als Zeitschrift im Badezimmer. Jetzt heißt es ganz Old-School wieder die Produktrückseiten von Duschgel, Waschmittel und Co. lesen. Oder Fliesen zählen. Es sind übrigens 458. Boden- und Wandfliesen.

alessla

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